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Geschichte

Nachdem bereits die umliegenden Ortschaften Großburgwedel (im Jahre 1883), Wettmar (im Jahre 1888) und Thönse (am 16.02.1891) eine Freiwillige Feuerwehr ins Leben gerufen hatten, versammelten sich am 20. September 1891 31 Kleinburgwedeler in der Gastwirtschaft Voß und erklärten sich bereit als Mitglied der hier zu bildenden "Freiwilligen Feuerwehr Kleinburgwedel" beizutreten (das Gründungsprotokoll, sowie teilweise weitere feuerwehrinternen Schriftstücke sind durch die Kriegseinwirkungen des 2. Weltkrieges leider nicht mehr vorhanden).Da die neu gegründete Freiwillige Feuerwehr Kleinburgwedel noch nicht über eigene Statuten verfügte, wurde beschlossen, die vorliegenden Statuten der Freiwilligen Feuerwehr Großburgwedel als vorerst geltende Bestimmungen zu übernehmen. Als erster Wehrführer wurde aus den Reihen der Anwesenden Heinrich Rickmann gewählt. Dieser bekam mit dem ebenfalls neu gewählten Schriftführer (Kamerad Gustav Freund) den Auftrag, die nötigen Schritte zur Bildung einer Feuerwehr einzuleiten (u. a. die Erstellung eigener Statuten) und beim königlichen Landrat zu Burgdorf eine Zulassung als Freiwillige Feuerwehr zu beantragen. Mit dieser Zulassung sollte der Feuerschutz für die Ortschaft Kleinburgwedel auf die zu bildende Freiwillige Feuerwehr Kleinburgwedel übertragen werden. Unabhängig von den formellen Angelegenheiten erklärten sich die anwesen­den Kameraden bereit, die notwendigen Gelder zur Anschaffung einer neuen selbst ansaugenden Handdruckspritze durch Bürgschaften zu sichern und so wurde gleichzeitig eine neue Handdruckspritze bei der Firma Louis Tidow in Hannover in Auftrag gegeben. Diese neue Handdruckspritze mit der Fabriknummer 2007 (welche noch heute im einsatzfähigen Zustand ist) konnte bereits im März 1892 aus Hannover mit einem Pferdegespann des Landwirtes Menten abgeholt und in Betrieb genommen werden.
Im Februar 1892 waren die Statuten der "Freiwilligen Feuerwehr Kleinburgwedel" von der Druckerei Rumpeltin (Burgdorf) gedruckt und somit konnte die Zulassung als Freiwillige Feuerwehr beantragt werden. Diese Zulassung wurde am 11.Juli 1892 vom Landrat Lübbes (Königliches Landratsamt zu Burgdorf erteilt. Dadurch, dass die Landwirtschaftliche Brandkasse zu Hannover einen wesentlichen Teil der Anschaffungskosten für die Handdruckspritze als Zuschuss übernahm, waren die Kameraden in der Lage, sich noch in 1892 mit den ersten (bis zum Jahre 1953 gültigen) einheitlichen Einsatzuniformen auszurüsten.

Alte Handruckspritze 

Am 30.10.1893 wurde die Freiwillige Feuerwehr Kleinburgwedel in dem Feuerwehrverband der Provinz Hannover unter der Stammnummer 275 aufgenommen. In den folgenden Jahren hielt die Wehr jährliche Jahreshauptversammlungen mit Unterweisungen der Aktiven ab. Jährlich wurde ebenfalls eine große Löschübung durchgeführt um die Einsatzbereitschaft der Kameraden zu überprüfen. Auch wurde jeden Herbst ein großer Festball veranstaltet. Im Jahre 1893 wurde der Kamerad Karl Freund als neuer Wehrführer von den Kameraden gewählt. Im Jahre 1909 übernahm dann der Kamerad Wilhelm Böcker die Wehrführung. Im Jahre 1903 wurde die Ortswehr zum Großbrand bei dem Landwirt Hilke gerufen. Der durch Blitzeinschlag ausgelöste Brand hatte schnell Wohnhaus und Stallungen vernichtet. Im späteren Neubau entstand auch eine Gaststätte, in deren Räumen die Feuerwehr viele Jahre bei zahlreichen Anlässen verweilte. Dass die Wehr nicht nur innerorts eingesetzt wurde, bestätigen der Einsatz der Wehr in 1907 beim Brand des Hofes Busche in Wettmar und den tagelan­gen Einsatz beim Moorbrand in Hambühren und Ehlershausen im Jahre 1911. Im Jahre 1913 vernichtete ein Großfeuer das Wohnhaus und die Stallung des Hofes Wilhelm Böcker. Ebenfalls in diesem Jahre musste die Wehr zu einem Brand auf dem Hof der Familie Wilkening ausrücken. Im Jahre 1915 brannte die durch spielende Kinder in Brand gesteckte Scheune von Dirks (Fischer). Durch den schnellen Einsatz der Wehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf Nebengebäude verhindert werden. Wegen des andauernden 1. Weltkrieges konnte eine Feier anlässlich des 25­jährigen Bestehens der Wehr in 1916 nicht veranstaltet werden. Von 1915 bis 1921wurden kleine Versammlungen abgehalten (Pflichtfeuerwehr). Ab 1921 wurde die Feuerwehr wieder als Freiwillige Feuerwehr geführt und Heinrich Leisenberg als Hauptmann gewählt. Der alte Löschwasserteich am Feuerwehrhaus wurde zugeschüttet. An dessen Stelle wurde später ein Ehrendenkmal für die Gefallenen und Vermissten des 1. Weltkrieges aufgestellt. In diesem Jahr brannten das alte Wohnhaus von H. Krone und die Scheune von Bohlen bis auf die Grundmauern nieder. Bei Fehlen an der Brandstelle wurden Strafgelder erhoben. Am 12. Februar 1925 taten sich 10 Mitglieder der Wehr zusammen und gründeten im damaligen Vereinslokal der Feuerwehr, im Gasthaus "Zur Dorfschmiede Voß", den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Kleinburgwedel. Als neuer Hauptmann wurde Wilhelm Lindemann gewählt. H. Leisenberg wurde zum Ehrenhauptmann ernannt. Ein weiteres Großfeuer vernichtet im Jahre 1926 trotz des massiven Einsatzes der Wehr das alte Gemeindehaus und machte vorübergehend mehrere Familien obdachlos. 1928 wurde je 2 Kameraden für den Elektrodienst und Sanitätsdienst ausgebildet. Am 24. Juni 1928 erlebte die Ortschaft Kleinburgwedel, und mit ihr die Freiwillige Feuerwehr Kleinburgwedel, den größten Menschenauflauf in seiner bisherigen und wahrscheinlich auch zukünftigen Geschichte. Die Zeitungen schrieben seinerzeit: "Aus Klein-Burgwedel war für einige Tage Groß-Berlin geworden". Anlass hierzu war die erste Versuchsfahrt des Fritz von Opel mit dem Raketenwagen RAK 3 auf der erst neu erstellten Bahnstrecke Hannover-Celle. Die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun um den Feuerschutz und die Verkehrslenkung für über 30.000 Menschen mit über 2.000 Kraftfahrzeugen zu bewältigen. 1931 tritt der bisherige Hauptmann, Wilhelm Lindemann aus der Wehr aus. Als neuer Hauptmann wird H. Henke gewählt. Am 15. Dezember 1933 trat das Feuerschutzgesetz in Kraft. Hiernach mussten sich die Freiwilligen Feuerwehren als Verein eintragen lassen. Somit hieß die Wehr nun:
„Freiwillige Feuerwehr Kleinburgwedel e.V.“
Dieses bedeutete, dass die Wehr einerseits für das Löschwesen zuständig war, andererseits als Verein in der Öffentlichkeit auftrat. Der Hauptmann hieß Feuerwehrführer. Es bestand eine Grußpflicht. Die Versammlungen wurden mit einem 3-fachen "Sieg Heil" auf den Führer und Reichskanzler beendet. Ab 1935 wurde der Feuerwehrführer mit "Brandmeister" betitelt. Im Jahre 1936 konnte die Ortswehr ein neues Spritzenhaus neben dem Ehrendenkmal in Benutzung nehmen. Dieses war mit zwei Boxen und einer Arrestzelle ausgestattet und bot somit genügend Platz für die Handdruckspritze und das notwendige Feuerlöschgerät.Die Feuerwehr wurde vereidigt durch den Großburgwedeler Kameraden Borchers.

Feuerwehrhaus 1936

Durch das Reichsfeuergesetz vom 23. November 1938 wurden die aktiven Mitglieder der Feuerwehr als Hilfspolizeitruppe eingestuft und unterstanden hiernach der Ortspolizeiverwaltung. Im Jahre 1938 wurde das Wohnhaus der Familie Harms ein Raub der Flammen. Das Wohnhaus der Familie Heinrich Heitmüller brannte im Jahre 1939 bis auf die Grundmauern nieder. Auch hier konnte die Feuerwehr durch schnelles Eingreifen ein Übergreifen auf anliegende Gebäude verhindern. In den folgenden Jahren zogen viele aktive Feuerwehrkameraden als Soldaten in den 2. Weltkrieg und der Feuerwehrdienst war in Anbetracht der Bombenabwürfe und der damit verbunden Brandgefahren sehr geschwächt. Zu Weihnachten wurden den Kameraden im Felde Pakete zugesandt. Wegen des Krieges war es auch nicht möglich das 50-jährige Bestehen der Wehr im Jahre 1941 zu feiern. Die letzte Versammlung wird 1942 abgehalten. Es wird der im Osten gefallenen Kameraden gedacht. Am 18. Oktober 1943 erlebte die Ortschaft Kleinburgwedel die Auswirkungen des 2. Weltkrieges am eigenen Leibe zu spüren. Durch einen Bombenangriff der Engländer (welcher ursprünglich Hannover treffen sollte) wurden 15 Höfe mit insgesamt ca. 40 Gebäuden ein Raub der Flammen. Wie durch ein Wunder war kein Menschenleben zu beklagen. Bei den Löscharbeiten kam auch die alte Handdruckspritze zu ihrem letzten Brandeinsatz. Durch den Bombenangriff wurden die folgenden 15 Höfe vernichtet: Total die Höfe: Hermann Henke, Fritz Nolte, Willi Engelke, Otto Engelke, Otto Gehrls, Willi Rieckenberg, Wilhelm Lindemann, Karl Rathe, Fritz Mohlfeld, Otto Wittgräfe, Willi Schulze, Heinrich Leisenberg. Teilweise die Höfe: Heinrich Schneehage, Friedhelm Leisenberg und Otto Freund. Im Jahre 1945 erhielt die Wehr eine erste tragbare Motorkraftspritze der Marke "Flada" aus den Beständen der Wehrmacht. Diese wurde auf einen Anhänger mit einem Traktor zum Brandort gebracht. Ebenfalls im Jahre 1945 brannte der Hof des Gustav Rieckenberg bis auf die Grundmauern nieder. Im Jahre 1949 konnte der in Eigenleistung erstellte Feuerwehrschlauchturm in Betrieb genommen werden.
Am 12. August 1950 wurde der "Löschbezirk Burgwedel" gegründet. Mitglie­der dieses Löschbezirkes waren die Feuerwehren der Ortsgemeinden: Groß­burgwedel, Kleinburgwedel, Fuhrberg und Bissendorf. Es wurden in der Folgezeit verstärkt ortsübergreifende Löschübungen und Einsatzübungen absolviert. Im Jahre 1953 konnte der Ortswehr vom Ortsbürgermeister ein gebrauchter Mercedes Wagen als erstes selbst fahrendes Feuerwehrfahrzeug übergeben werden. Gleichzeitig wurden in 1953 die alten Einsatzuniformen (braun) gegen neue (blaue) Einsatzuniformen ausgewechselt. Im Jahre 1954 brannte das Wohnhaus des Landwirtes Albert Lindemann bis auf die Grundmauern nieder. Ein Übergreifen des Feuers auf die Stallungen konnte rechtzeitig verhindert werden. Ein Neues, auf den neuesten Stand der Technik stehendes, Löschgruppenfahrzeug LF 8 der Firma Opel-Blitz mit Aufbauten der Firma Metz konnte die Wehr im Jahre 1959 in Empfang nehmen.

Löschgruppenfahrzeug 1959

Da dieses Fahrzeug eines der neuesten im Altkreis Burgdorf war, wurde die Freiwillige Feuerwehr Kleinburgwedel mit dessen Wehrführer Heinrich Leisenberg, welcher seit dem 06.11.1948 dieses Amt innehatte, im Jahre des 1961 zum Führungsfahrzeug des 1. Zuges im Katastrophenschutzzug des Kreises Burgdorf ernannt. Am 6. September 1962 musste die Wehr zu einem außergewöhnlichen Einsatz ausrücken. Gegen 15.30 Uhr stürzte ein Transportflugzeug der Bundeswehr, Marke Do 27, nach einem Motorschaden in der Gemarkung Kleinburgwedel ab. Drei Kleinburgwedeler Bürger konnten die verletzten Piloten, unter Einsatz ihres eigenen Lebens, aus dem Flugzeug bergen. Das Wohnhaus der Familie Uthoff (an der Wietze) wurde im Jahre 1963 ein Opfer der Flammen. Im Jahre 1964 vernichtete ein Großfeuer die Lagerhalle der Textilfirma Hans Grothe im Heidewinkel. Im Jahr 1965 wurde der Wehr eine neue Tragkraftspritze der Marke Metz übergeben. Diese hatte ihren ersten Einsatz beim Brand des Mehrfamilienhauses der Familie Rieckenberg am 11.04.1965. Durch zwei beherzte Feuerwehrkameraden konnte der einjährige Thomas Windwehr noch in letzter Minute aus dem Flammenmehr gerettet werden. Bei diesem Brand wurden 12 Famielie mit ca. 50 Personen kurzfristig obdachlos. Nachdem die Ortswehr ihr 25-jähriges sowie 50-jähriges Jubiläum wegen der zwei Weltkriege nicht feiern konnte, wurde am 3. und 4. September 1966 das 75-jährige Bestehen groß mit Kommers und Kreiswettkämpfen gefeiert. Hierbei bekam der Ortsbrandmeister Heinrich Leisenberg das Feuerwehrverdienstkreuz überreicht. Die Damen der Wehrkameraden hatten auch ein Geschenk der Wehr zu übergeben und stifteten ein Tischbanner. Im Jahre 1967 brannten die Scheunen der Landwirte Walter Bohle und Werner Lindemann aufgrund von Brandstiftung nieder. Die Wehr konnte in beiden Fällen die Brände auf den Scheunentrakt begrenzen. Am 4. Juni 1968 rückte die Wehr zu einem Wochenendhausbrand am Würmsee aus. Als die Wehr am Einsatzort eintraf brannte das Holzhaus bereits in voller Ausdehnung. In den Flammen verbrannte die zweijährige Britta Hoffmann. Im Jahre 1971 musste die Wehr mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 8 als Zugfahrzeug des 1. Katastrophenzuges des Landkreises Burgdorf zum mehrtägigen Brand der Zuckerrübenfabrik nach Sehnde ausrücken. Zum 31.12.1974 brachte die Gebietsreform einige wesentliche Änderungen für die Freiwillige Feuerwehr Kleinburgwedel. So wurde ab dem 1.1.1975 der Landkreis Burgdorf aufgelöst. Die Feuerwehren der Gemeinde Burgwedel wurden ab jetzt dem Landkreis Hannover zugeordnet. Innerhalb der Gemeindeebene ergaben sich ebenfalls einschneidende Änderungen. So wurden die einzelnen Ortswehren zu einer Gemeindefeuerwehr zusammengefasst, Diese Wehren unterstehen dem Gemeindebrandmeister. Inner­halb der Feuerwehrausstattungen und Tätigkeitsmerkmalen ergaben sich die folgenden Zuordnungen: Zur Schwerpunktfeuerwehr wurde die Ortsfeuerwehr Großburgwedel. Zu Stützpunktfeuerwehren wurden die Ortsfeuerwehren Fuhrberg und Wettmar. Zur Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung wurden die folgenden Ortsfeuerwehren bestimmt: Engensen, Kleinburgwedel, Oldhorst und Thönse. Ebenfalls wurde der Löschbezirk Burgwedel (zu welchem die Ortsfeuerwehren Großburgwedel, Kleinburgwedel, Fuhrberg und Bissendorf gehörten) aufgelöst. Im Jahre 1975 wurden die Feuerwehren in ganz Niedersachsen durch die riesigen Waldbrände auf eine schwere Probe gestellt. So musste auch die Gemeindefeuerwehr Burgwedel, und mit ihr die Feuerwehr Kleinburgwedel, zu einem mehrtägigen Waldbrand bei Ramlingen-Ehlershausen ausrücken. Auch brannte in diesem Jahr die Scheune des Landwirtes Bähre durch Spielen von Kindern mit Feuer bis auf die Grundmauern nieder. Am 5. April 1975 übernahm der Kamerad Friedel Nolte die Wehrführung vom Kameraden Heinrich Leisenberg, welcher dieses Amt 27 Jahre innehatte. Im Jahre 1976 wurde erstmals der bauliche Zustand des Feuerwehrgerätehauses von Seiten der Ortswehr bemängelt.

Abriss des Schlauchturms

Aufgrund der Erfahrungen aus den Waldbrandkatastrophen von 1975 wurde im Jahre 1978 die Wehr mit Funk auf dem Löschgruppenfahrzeug ausgerüstet. Im Jahre 1979 war es dann soweit. Nachdem alle Hürden in der Verwaltung genommen waren, konnte am 10.03.1979 mit dem Abriss des Feuerwehrgerätehauses sowie des Schlauchturmes begonnen werden. Mit der Grundsteinlegung für den Neubau, am 27. April 1979, wurde der Wehr gleichzeitig ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 8 der Firma Mercedes mit Aufbauten der Firma Ziegler übergeben. Das alte sowie das neue LF 8 hatten ihren einzigen gemeinsamen Einsatz beim Großbrand des Landwirtes Otto Freund am 12. August 1979. Bei diesem Brand wurde das gesamte Stallgebäude ein Raub der Flammen. Nur mit Unterstützung der Nachbarwehren konnte ein Übergreifen des Feuers auf das Wohngebäude verhindert werden. Ebenfalls konnten alle im Stall befindlichen Kühe und Kälber vor den Flammen gerettet werden.

Fahrzeug 1979

Nachdem die Wehr in den Jahren 1979 und 1980 insgesamt 3250 Stunden Eigenleistung beim Neubau des Feuerwehrgerätehauses geleistet hatte, konnte am 5. März 1980 das neue Feuerwehrgerätehaus eingeweiht werden. Das Gerätehaus mit zwei Fahrzeugeinstellboxen, einem großen und einem kleinen Aufenthaltsraum bietet somit der Ortswehr die notwendigen Voraussetzungen für einen optimalen Feuerwehrdienst.

Feuerwehrhaus 1980

Das alte Löschgruppenfahrzeug LF 8 (Baujahr 1959) musste, obwohl es von den Feuerwehrkameraden saniert und überholt wurde, im Jahre 1980 aus dem Feuerwehrdienst ausscheiden. Im Jahre 1982 wurde die Wehr zu einem Großbrand einer Lagerhalle der Firma IKEA nach Großburgwedel gerufen. Durch mit Feuer spielende Kinder wurde im Jahre 1983 die Scheune der Frau Thea Redemann in Brand gesteckt. Nur durch das schnelle Eingreifen der Wehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf einen Lagerraum mit Gasflaschen sowie auf das Wohnhaus verhindert werden. Im Jahre 1984 wurde in Eigenleistung der Wehr ein provisorischer Anbau für die alte Handdruckspritze am Gerätehaus erstellt. Am 11.03.1988 übernahm der Kamerad Friedhelm Leisenberg die Wehrführung. Stellvertretender Ortsbrandmeister wurde der Kamerad Walter Sonnefeld. Am 24.03.1988 musste die Wehr zu einem Großbrand der Gaststätte "Würmsee" ausrücken. Auch wurde die Wehr zu mehreren Einsätzen in den Nachbarort Wettmar abgerufen. Am 20.03.1991 konnte der Wehr eine neue Tragkraftspritze der Firma Rosenbauer, Marke "Fox" übergeben werden. Einen Tag der offenen Tür (als Einleitung zu den Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen) veranstaltete die Wehr am 24. März 1991. In den Jahren 1999 und 2000 wurde der Geräteschuppen abgerissen und das Feuerwehrhaus mit einem Anbau versehen, der am 17.02.2001 offiziell eingeweiht wurde. Durch viele Stunden fleißiger Hilfe wurde ein Ausstellungsraum, sowie ein Aufenthaltsraum in Eigeninitiative errichtet. Im Jahre 2001 wurde der amtierende Ortsbrandmeister, Friedhelm Leisenberg, zum Gemeindebrandmeister ernannt. Daher wurde sein Stellvertreter, Walter Sonnefeld zum Ortsbrandmeister gewählt. Volker Kluth wurde sein Stellvertreter. Die Wehr verfügt zurzeit über 46 aktive Wehrmitglieder in 3 verschiedenen Löschgruppen sowie über einen aktiven Musikzug mit 13 Mitgliedern. Da die Wehr bisher über keine Nachwuchssorgen klagen musste, wurde bisher noch keine Jugendfeuerwehr in Kleinburgwedel aufgebaut. Die Aufgaben der "Feuerwehr" werden sich laufend ändern und sich den jeweiligen neuesten technischen Gegebenheiten anpassen. Auch werden sich zukünftig Männer und Frauen in Kleinburgwedel finden, die sich uneigennützig für die Belange der Feuerwehrwehr - und somit für den Dienst am Nächsten - engagieren, gemäß dem alten Wahlspruch:
Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr".